In der Fachrichtung Sozialwesen ist das Profilfach Pädagogik/Psychologie neben Deutsch, Mathematik und Englisch ein Abschlussprüfungsfach.
Auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse werden die Schülerinnen und Schüler an die besonderen fachspezifischen Begrifflichkeiten und Argumentationsweisen der Pädagogik und Psychologie herangeführt. Dieses theoretische Wissen können die Schülerinnen und Schüler mit Erfahrungen verbinden, die sie im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung in der 11. Klasse in sozialen Einrichtungen sammeln.
Spezifisches Fachwissen ist zu Beginn der 11. Jahrgangsstufe nicht erforderlich, dennoch sind folgende Aspekte überaus wichtig:

Persönliche Voraussetzungen

  • Interesse, Motivation und Lernengagement
  • Die Fähigkeit, sich selbstständig mit bereitgestellten Lernmaterialien weiterzubilden und den Lehrer eher als Mentor wahrzunehmen anstatt als Dozent.
  • Stabile psychische Gesundheit, um einen für die Zielgruppe entwicklungsfördernden Austausch im Praktikum zu gewährleisten
  • Die Offenheit, sich und seine Biographie im Unterricht einzubringen.
  • Flexibilität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick, Belastbarkeit sowohl im Unterricht angeht, als auch im Praktikum
  • Soziale Kompetenzen (u.a. Freude, in der Gruppe zu arbeiten/zu lernen, kommunikative Fähigkeiten, Hilfsbereitschaft…)
  • Die vielseitige, lehrreiche und intensive Arbeit in einem engagierten interdisziplinären Team im Praktikum ernst zu nehmen und sich voll einbringen zu wollen.

Fachliche Voraussetzungen

  • Interesse und Bereitschaft, sich auf Themen einzulassen, die Sie selbst und Ihre Persönlichkeit berühren, sowie die Bereitschaft und Einsicht, dass sich Pädagogik und Psychologie als Wissenschaften einer eigenen Fachsprache bedienen, die Sie sich aneignen müssen.
  • Hierzu ist gutes Textverständnis vorteilhaft sowie
  • eine gute Ausdrucksfähigkeit, da Inhalte zusammenhängend dargestellt, begründet und erläutert werden müssen.